Heinrich Zille – Zeichner der Großstadt

Heinrich Zille – Zeichner der Großstadt

Déjà-vu? - Her mit einem neuen Zille

- den könnte Berlin gut gebrauchen. Weil es den aber (noch) nicht gibt und der alte auch so einzigartig ist, zeigen wir aus seinem Werk vom 24.9.- 22.10.2011 auf der Markthallen-Galerie 60 Bild-Worttafeln einer Mappe aus dem Nachlass von Otto Nagel sowie 30 Original-Zeichnungen und Lithographien aus den Beständen einer Privatsammlung von Martin Fritsch, Direktor des Käthe-Kollwitz-Museum, Berlin.

Eröffnung 24.9.2011, 15:00 Uhr mit Grußworten von Dr. Peter Beckers, stellvertr. Bezirksbürgermeister und Heinrich Preetz-Zille, gelesen von Aexander Radszun, Musik und kleinem Imbiss.

Auch wenn Heinrich Zille und die Marheineke Markthalle als Kinder der Gründerzeit Berlins quasi Zeitgenossen waren, „Zille sein Milljöh“ ist die vor einigen Jahren renovierte Markthalle im Chicken Bergmannkiez heute sicher nicht mehr.

Gefallen hätte dem Maler aber vielleicht schon, dass die Berliner seine Werke zur Abwechslung mal nicht in heiligen Museumshallen sondern im alltäglichen Gemenge eines öffentlichen Marktplatzes zu sehen bekommen.

Und uns ist Zille Inspiration einer scharf beobachtenden und politisch motivierten Kunst vortrefflicher Darstellung und menschlicher Würdigung der Verlierer und Vergessenen der aufstrebenden Großstadt – heute als Erlebnis bei der Betrachtung eher einem vorweggenommenen und beängstigenden Déjà-vu ähnelnd als einer nostalgiesüchtigen Erinnerung.

Ausstellungszeiten: 24.9. – 22.10.2011
Tägl. 08:00 – 20:00 Uhr, Sa 08:00 - 18:00 Uhr

Ort: Galerie der Marheineke Markthalle
Marheinkeplatz 15, 10961 Berlin

Weitere Information/Download 
Presseinformation mit einem Beitrag von Martin Fritsch 

Wir danken unseren Partner/innen
Martin Fritsch, Direktor Käthe-Kollwitz-Museum, Bezirksmuseum Friedrichshain-Kreuzberg, Berliner Großmarkt GmbH, Autovermietung Pinoccio

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