Günter Zint

18.10. – 22.11.2014

25 Jahre Mauerfall. Wie ich als Pressefotograf die DDR-Grenzöffnung erlebte

Die Ausstellung zeigt Fotografien des Dokumentar- und Pressefotografen Günter Zint.

Am 9. November 1989 erhielt er vom Stern den Auftrag, Fotos für ein Sonderheft zur DDR-Grenzöffnung zu liefern. Während viele Kolleg/innen unterwegs waren, um „Mauerspechte und Zaunlücken zu fotografieren“, begab sich Zint tiefer ins Hinterland der Grenze, nahm Alltagswelt und profane Dinge des dramatischen Umbruchs in den Blick. Annähernd 1000 Fotos entstanden in den ersten beiden Wochen nach der Maueröffnung.

Neben ausgesuchten Bildern dieser Arbeit sind in der Ausstellung Fotografien zu sehen, die Zint bis zur ersten gesamtdeutschen Wahl im Dezember 1990 im ehemaligen Ostdeutschland aufnahm. In diesen Bildern des Übergangs sieht man das Versinken einer Gesellschaftsordnung, Lebens-, Kultur- und Konsumwelt in einer anderen: Schaufensterdekorationen, Warenpreise, Hausfassaden, Einkaufsstraßen und Wahlwerbung der Westparteien. Erstmalig werden jetzt ca. 50 ausgewählte Fotos der Serie mit Details aus einer Welt im Umbruch gezeigt, „die sogar vielen Ex-DDR-Bürgern nicht mehr im Gedächtnis sind.“ (Günter Zint)

Präsentiert i.R. des Europäischen Monat der Fotografie 2014

Vernissage: 18.10.2014, 15:00 Uhr
Ort: Browse Gallery, Empore Marheineke Markthalle
Sprecher: Günter Zint, Fotograf, Peter Wawerzinek, Autor

Bildvortrag Günter Zint. Zintstoff: 24.10.2014, 17:00 Uhr, Browse Gallery

Bildvortrag Günter Zint: Die weiße Taube flog für immer davon: 21.11.2014, 17:00 Uhr, Browse Gallery

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Unser herzlicher Dank gilt: Günter Zint und unseren Kooperationspartner/innen: Marheineke Markthalle, Friedrichshain-Kreuzberg-Museum, Hannelore Mühlenhaupt, Kurt Mühlenhauptmuseum Bergsdorf, Medienpartner: Berliner Fenster

Bilder der Ausstellung 25 Jahre Mauerfall

Bilder der Ausstellungseröffnung Günter Zint

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